Teamkonflikte

Konflikte in einem Team können viele Ursachen haben: persönliche Sympathien bzw. Antipathien, Konkurrenzstreitigkeiten, Leistungsdruck, Missgunst, personelle Fehlbesetzungen bzw. Inkompatibilitäten, mangelnder Teamgeist, schlecht gepflegte Teamkultur, Vermischung zwischen privaten Wünschen und geschäftlichen Notwendigkeiten.

Werden Teamkonflikte nicht oder zu spät wahr- und ernst genommen, schwelen sie vor sich hin und können für alle Teammitglieder und den Betrieb zu nicht zu unterschätzenden Belastungen wie Leistungsverringerung und finanziellen Einbussen führen.

Häufig gelangt eine betroffene Person erst spät an den nächsten, direkten Vorgesetzten. Zuvor versuchen die betroffene Person oder die an einem Konflikt Beteiligten, die „Sache“ allein bzw. unter sich zu klären.

Konfliktklärung und Konfliktlösung ist jedoch sowohl im Privaten als auch in einem Betrieb von einigen Voraussetzungen abhängig, die viele Menschen nicht unbedingt mit sich bringen: Gesamtheitliche Wahrnehmung des Konfliktes in seinem Umfeld und kongruente diesbezügliche Kommunikation. Erst wenn eine Person bei sich wahrnehmen kann, was genau den Konflikt ausgelöst hat, kann sie einem Gegenüber mitteilen, worum es ihr geht. Und wenn sie dieses weiss, muss sie es so kommunizieren, dass der andere die Gelegenheit hat zu verstehen und sich zu äussern. Das braucht Übung, ist aber sehr gewinnbringend!

Es ist wichtig, genau zu prüfen, wo Teamkonflikte eher sachbezogen sind, wo hingegen stark gefühlsbetont. Denn häufig geht es bei Konflikten zwischen Teammitgliedern um persönliche Befindlichkeiten und Unstimmigkeiten.

Bleiben die beiden Ebenen verwischt, ist eine Eskalation vorprogrammiert. Und je länger eine nicht gesteuerte Auseinandersetzung anhält, desto diffuser wird das Ganze und erzeugt Druck. Mit ein wenig vertieftem Interesse für die Hintergründe der Missstände ist die Klärung anstehender Fragen aber keine Hexerei.

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