Konflikte im Lohngespräch

Lohnansprüche können sowohl für Mitarbeiter als auch den Betrieb zufriedenstellend geklärt werden.

Aus Sicht eines Arbeitgebers haben Mitarbeitende grundsätzlich - gesamtarbeitsvertragliche Verhandlungen u.ä. ausgeschlossen - nur dann Anrecht auf mehr Lohn, wenn sich die Arbeitsleistung verbessert hat.

Aus Sicht der Mitarbeiter gibt es viele Gründe dafür, mehr Lohn zu verlangen. Diese Gründe sind zunächst aber einfach einmal subjektiv begründet und können von der Einschätzung seitens des Arbeitgebers erheblich abweichen.

Eine hohe Mitarbeiter-Loyalität, ein guter Geschäftsgang oder Veränderungen im privaten Budget sind an sich plausible Gründe, mit einer Lohnverbesserung zu rechnen.

Wenn ein Mitarbeiter von sich aus mehr Verantwortung übernimmt, komplexere Arbeiten ausführt oder sich generell stark in der Arbeitsleistung verbessert, ist das immer mit der Hoffnung gekoppelt, dass sich diese Bemühungen auch auszahlen werden.

Wenn es mehr als Hoffnung werden soll, empfiehlt es sich jedoch, in adäquater Form dafür zu sorgen, dass die besonderen Leistungen auch wahrgenommen und bestätigt werden. Es ist heilvoll sich bewusst zu machen, dass der Betrieb und die Vorgesetzten andere Ziele vor Augen haben als Mitarbeitende und das Wohlergehen der Mitarbeiter oft nicht erste Priorität geniesst.

Sie wissen doch: Niemand macht Geschenke ohne Gegenleistung und nicht für jedes Geschenke gibt es ein Dankeschön. Fördern Sie Ihr Selbstvertrauen, Ihr Selbstbewusstsein. Sie sind es wert für Ihren Einsatz geschätzt zu werden. Darauf dürfen Sie gerade auch bei Mitarbeitergesprächen hinweisen und Lohnvorstellungen äussern.

Gerade Mitarbeitergespräche, bei denen es um die Bewertung und Entschädigung von Leistungen gehen kann, verlaufen sehr zufriedenstellend, wenn Hintergründe von Erwartungen klar angesprochen und beleuchtet werden. Ein Nein zu einem Lohnanspruch muss nicht zu einer Kränkung führen.

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