Was tun bei Mobbing?


Mobbing steht im engeren Sinn für Psychoterror am Arbeitsplatz mit dem Ziel, Betroffene aus dem Betrieb hinauszuekeln.

Im weiteren Sinn bedeutet Mobbing, andere Menschen ständig bzw. wiederholt und regelmässig zu schikanieren, zu quälen und seelisch zu verletzen, beispielsweise am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft, im Sportverein, im Altersheim, im Gefängnis und im Internet (Cyber-Mobbing).

So manifestiert sich Mobbing am Arbeitsplatz:

  • Vorgesetzte schränken die Möglichkeit ein, sich zu äussern.
  • KollegInnen schränken die Möglichkeit ein, sich zu äussern.
  • Man wird ständig unterbrochen.
  • Anschreien und/oder lautes (Be-)Schimpfen.
  • Ständige Kritik an der Arbeit.
  • Ständige Kritik am Privatleben oder Belustigung darüber.
  • Telefonterror.
  • Mündliche und/oder schriftliche Drohungen.
  • Kritik und Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke und/oder Gesten.
  • Kontaktverweigerung durch vage Andeutungen.
  • Man spricht demonstrativ nicht mehr mit jemandem.
  • Man lässt sich nicht mehr ansprechen.
  • Versetzung in einen Raum weitab von KollegInnen.
  • Den Arbeitskollegen wird verboten, eine Person anzusprechen.
  • Man wird wie Luft behandelt.
  • Es werden Gerüchte verbreitet.
  • Man macht jemanden lächerlich, z.B. indem Gang, Stimme oder Gesten imitiert werden.
  • Es wird jemand verdächtigt, psychisch krank zu sein.
  • Man will jemanden zu einer psychiatrischen Untersuchung zwingen.
  • Man macht sich über eine Behinderung lustig.
  • Man greift die politische und religiöse Einstellung an, um jemanden bloss zu stellen oder zu demütigen.
  • Man macht sich über die Nationalität lustig.
  • Man zwingt jemanden, kränkende Arbeiten zu verrichten, die unter den Anstellungsbedingungen und den Kompetenzen liegen und das Selbstbewusstsein verletzen.
  • Man beurteilt den Arbeitsplatz in falscher oder kränkender Weise.
  • Man ruft jemandem obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach.
  • Verbale oder physische sexuelle Annäherung und Angebote; sexuelle Handgreiflichkeiten.
  • Man weist dem Betroffenen keine Arbeitsaufgaben zu.
  • Die Arbeit des Betroffenen wird manipuliert.
  • Dokumente des Betroffenen werden zum Verschwinden gebracht oder es werden Fehler implantiert und behauptet, diese stammten vom Betroffenen.
  • Dem Betroffenen wird zu Unrecht mangelnde Professionalität vorgeworfen und er wird so bei den Vorgesetzten angeschwärzt.
  • Man entzieht jemandem jegliche Beschäftigung am Arbeitsplatz.
  • Man erteilt sinnlose Arbeitsanweisungen.
  • Man gibt jemandem ständig wechselnde, neue Aufgaben.
  • Man gibt jemandem Arbeitsaufgaben, die seine Qualifikationen übersteigen, um ihn zu diskreditieren.
  • Zwang zu gesundheitsschädigenden Arbeiten.
  • Androhung körperlicher Gewalt oder körperliche Misshandlung.
  • Anwendung leichter psychischer oder körperlicher Gewalt, um jemandem einen Denkzettel zu verpassen.
  • Man verursacht Kosten für jemanden, um ihm zu schaden.
  • Man richtet physischen Schaden am Arbeitsplatz des Betroffenen an.

Quelle: Mobbing-Liste nach Leymann und der Mobbing-Zentrale Schweiz

Gerne helfe ich Ihnen, wenn Sie Probleme mit Mobbing haben. Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.
Ich freue mich auf Sie.