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Umgang mit Krankheit im Betrieb

Krank sein ist in unserer Gesellschaft noch immer stark mit Scham behaftet und mit Aengsten verbunden. Man ist nicht krank, weil man nicht schwach sein will und darf.

Wer im Winter an Grippe erkrankt oder sonst einmal fehlt bewegt sich im Rahmen der Normalität. Man gehört dazu.

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Wenn eine Person jedoch wiederkehrend krankgeschrieben wird, gerät sie unter Druck: Ihre Verfügbarkeit, Zuverlässligkeit und Leistungsfähigkeit ist in Frage gestellt. Das Arbeitspensum der Person muss anderswie bewältigt werden, was Mehrbelastung anderer Mitarbeitenden bedeutet. Die Person entschwindet langsam in die Aussenwelt, gehört nicht mehr dazu, wird verwundbar, zusehends ausgeschlossen. Ein schleichender Prozess, der für die betroffene Person häufig beängstigend und schmerzhaft ist.

Arbeit kann bekanntlich auch krank machen, und jeder Betrieb ist gut beraten, sich bei auftretenden Krankheitsbildern manchmal auch zu fragen, womit das Erscheinungsbild Krankheit zu tun haben könnte: Wir interessieren uns für das Thema Krankheit in unserem Betrieb, weil diese Auseinandersetzung profitabel ist. Denn Krankheit verursacht zusätzlichen Aufwand und Kosten.

Nützliche Fragen:

  • Hat die Krankheit lediglich medizinische Gründe?
  • Gibt es neben den medizinischen Gründen mögliche Gründe im privaten Umfeld der betroffenen Person?
  • Sind Gründe im Arbeitsbereich auszumachen (Situation am Arbeitsplatz, Stress, Ueberlastung, schwelende Konflikte, schlechte Stimmung)

«Krankheit» wird zu häufig auf das Medizinische beschränkt. Dabei kann sie auch Ausdruck von Belastungen, die zu medizinischer Krankheit führen sein, und verdient daher eine vertiefte Auseinandersetzung.

Häufig werden Fragen zu den möglichen weiteren Ursachen der Krankheit einer Person erst dann gestellt, wenn diese nicht mehr aus der Krankheit herauszufinden droht. Dann wird eine vertrauensärztliche Untersuchung angeordnet, die sich meist erneut auf rein medizinische Aspekte konzentriert. Häufig führt diese dann zum Ausscheiden dieser Person aus dem Betrieb.

Dabei können wichtige Informationen gerade über eventuell herrschende Missstände verloren gehen und diese perpetuieren sich, weil niemand genauer hinschauen möchte. Und weil längst notwendige Klärungen und Veränderungen anstehen, die möglicherweise unangenehm zu beseitigen, dafür aber gewinnbringend wären.

Ungelöste Konflikte blockieren konstruktive Energie, erschweren zunehmend den Arbeitsalltag, vergiften das Arbeitsklima und behindern so den Erfolg des Unternehmens. Warten Sie daher nicht ab. Holen Sie sich so rasch als möglich Unterstützung. Ich bin gerne für Sie da.

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Stefan Rohner
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Dr.iur. Stefan Rohner, Jurist und systemisch-integrativer Psychologe