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Teamführung dank Coaching - So werden klassische Fallen vermieden

Jeder, der in einer führenden Position sitzt und ein Team leiten soll, wird wohl irgendwann in eine Situation kommen, die ihn an die Grenzen seiner Kräfte bringt. So wächst der Aktenstapel auf dem Schreibtisch unausweichlich weiter an, Kunden und Chefs fragen immer wieder nach Updates und die To-Do-Liste wird eher länger als kürzer. Wer sich mit diesem Problem alleine sieht, der irrt sich allerdings: Jede fünfte Person in einer Führungsposition fühlt sich überfordert und beinahe 40 Prozent geben an, dass sie Angst vor einem Burnout haben. Experten schätzen, dass die Dunkelziffern wahrscheinlich sogar noch höher liegen. Denn eine Überforderung am Arbeitsplatz kann jeden betreffen. Wichtig ist, wie damit umgegangen wird und welche Gegenmassnahmen ergriffen werden.

Arbeitsstress nicht verharmlosen

Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich die Anzahl der Frührentner fast verdoppelt, auch Burnout ist immer häufiger in der Arbeitswelt anzutreffen. Es ist also wichtig, genau zu sehen, wenn die eigenen Grenzen erreicht sind und den Stress ernst zu nehmen. Wer sich bei jeder neu zugeteilten Aufgabe fragt, wie er dies zeitlich schaffen soll, der sollte sich ernsthafte Gedanken über die Zukunft machen. Denn Stress führt nachweislich zu psychischen Problemen oder körperlicher Erschöpfung – über Krankheiten bis hin zum Herzinfarkt. Dabei sind nicht nur viele Überstunden ein Zeichen für zu hohem Stress. Stattdessen muss jeder selbst seine Grenzen kennen und diese akzeptieren. In diesem Zusammenhang ist auch die Herangehensweise an die vorhandene Arbeit wichtig. Wer nach Lösungen sucht, der kann den Stress bewältigen. Wer jedoch keine Lösungen findet, der muss dies akzeptieren und entsprechende Schlüsse daraus ziehen.

Gegenmassnahmen bei Überforderung am Arbeitsplatz

Je mehr Verantwortung übertragen wird, desto höher ist der psychische Druck auf eine erfolgreiche Arbeit. Damit dies nicht zu stark ausartet, ist es sinnvoll, dass folgende Punkte beachtet und eingehalten werden:

  • Ruhezeiten festlegen und nutzen: Ständige Erreichbarkeit – sei es per Telefon, E-Mail oder im Büro – sorgt dafür, dass der Geist nicht zur Ruhe kommen kann. Es ist wichtig, dass sich Körper und Geist entspannen können. Das bedeutet zum Beispiel, dass ausserhalb der Arbeitszeiten keine Telefonate und E-Mails empfangen werden.
  • Den Morgen geniessen: Wer sich morgens aus dem Bett quält und schon gestresst am Arbeitsplatz ankommt, der wird den ganzen Tag über keine ruhige Minute haben. Wie genau das passende Morgenritual aussieht, ist jedem selbst überlassen – eine Folge der Lieblingsserie gucken, gemütlich Kaffee am Küchentisch trinken oder die morgendliche Zeitung lesen beispielsweise.
  • Arbeit verteilen: Viele Führungspersonen haben ein Problem damit, Verantwortung abzugeben und die Aufgaben weiterzureichen. Die Mitglieder des eigenen Teams sind jedoch genau aus diesem Grund da – sie sollen den Arbeitsalltag des Teamleiters erleichtern. Dabei hilft es, wenn regelmässige Teambesprechungen stattfinden, damit der Teamleiter einen Überblick darüber hat, wer gerade beschäftig ist und wer noch Aufgaben übernehmen kann.

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, den Arbeitsstress zu bewältigen. Wer sich überfordert fühlt, der sollte Gegenmassnahmen ergreifen, die Ursachen erforschen und entsprechende Schlüsse daraus ziehen. Dies gilt für Führungspersonen und Angestellte gleichermassen. Nur so kann jedes Zahnrad im «Team-Uhrwerk» funktionieren und alle Beteiligten entlasten sich gegenseitig.

Kontaktieren Sie mich gerne für eine erste, unentgeltliche Einschätzung Ihrer Situation. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

Stefan Rohner
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