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Mediation in Firmen - bevor einer gehen muss

Ein vom Chef geschätzter Mitarbeiter lässt plötzlich in seinen Leistungen nach, in einer Abteilung werden seit geraumer Zeit nicht mehr die gewohnten Ergebnisse erzielt oder ein Mitarbeiter ist häufig krank. Die Folge all dieser kleinen Beispiele ist oft, dass die gesetzten Unternehmensziele nicht erreicht werden, was nicht nur für den Chef ärgerlich ist.

Auch einzelne Mitarbeiter spüren eine steigende Unzufriedenheit, da insgesamt der Druck im Unternehmen steigt. Ausserdem sind in den meisten Firmen die einzelnen Abteilungen aufeinander angewiesen, wie Zahnräder, die sich miteinander drehen. Fällt ein Zahnrad aus, hat dies direkte Auswirkungen auf all die andern Räder. Es ist also wichtig, das defekte Rad zu finden und die Ursache zu beheben.

Konflikte als Chance betrachten

Hinter einem plötzlichen Leistungsabfall stehen oft nicht ausgeräumte Missverständnisse oder unausgesprochene Konflikte. Und je länger diese nicht benannt werden, desto grösser ist die Gefahr, dass das gesamte Unternehmen und vor allem der geplante Umsatz, darunter leiden.

Während der Mitarbeiter selbst möglicherweise Sorge hat, die Angelegenheit offen zur Sprache zu bringen, da er befürchtet, dass es für ihn unangenehme Konsequenzen hat, tappen Führungskräfte oft im Dunkeln über das veränderte Verhalten des einzelnen Teammitglieds. Dadurch entsteht für viele Vorgesetzte selbst ein Konflikt, da sie zwar einerseits den Angestellten behalten wollen, andererseits jedoch auch nicht wissen, wie sie der veränderten Situation begegnen sollen.

Was an der Stelle helfen kann, ist sich bewusst darüber zu werden, dass in einer offenen Ansprache die Chance für Wachstum liegt – sowohl für den Mitarbeiter als auch für den Vorgesetzten und letztlich für das gesamte Unternehmen. Denn Missverständnisse und Streitigkeiten gehören zur Entfaltung und zum Fortschritt dazu. In ihnen liegt das Potenzial, die eigenen Grenzen zu erweitern und neue Möglichkeiten für sich zu erkennen.

Sie sind nicht allein

Falls Sie in Ihrem Unternehmen rückgängige Zahlen feststellen oder mit sonstigen Ergebnissen nicht zufrieden sind, lohnt es sich also genauer hinzusehen, ob ein unterschwelliger Konflikt vorliegt. Machen Sie sich noch mal bewusst, dass in diesem Konflikt eine Chance für Ihr Unternehmen und sein Wachstum liegt – und das es nie zu spät ist, Konflikte offen anzusprechen.

Je nachdem, wie lange und wie fest die Auseinandersetzung bereits besteht, kann es allerdings hilfreich sein, sich Unterstützung von aussen zu holen. Selbst, falls Sie als Inhaber nicht persönlich an einem Streit beteiligt sind, bauen Mitarbeiter manchmal schneller Vertrauen auf, wenn eine unbeteiligte Person von aussen das klärende Gespräch begleitet.

Ein Mediator bringt folgende Vorteile mit: Der Mediator ist neutral Mediation ist unbürokratisch und aussergerichtlich Die Parteien sind aktiv an einer Lösungsfindung beteiligt Es gibt ein erklärtes Ziel Es geht um die Erhaltung der Beziehung zwischen den Parteien Für die Firma ergibt sich, dass alles innerhalb des Unternehmens bleibt und nichts nach aussen getragen wird Kostengünstiger im Vergleich zu Gerichtsverfahren Bevor Sie jedoch einen solchen Schritt einleiten, vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern, wie wichtig es Ihnen ist, dass sich jeder in der Firma wohlfühlt, um gemeinsam die Unternehmensziele zu erreichen.

Denn die Voraussetzung für eine gute Konfliktlösung ist Offenheit und Transparenz – und diese fängt bei den Führungskräften an. Als Fachmann für Konfliktberatung, Mediation und Coaching unterstütze ich Sie gerne dabei, aus einem möglichen Konflikt in Ihrem Firma einen Gewinn für Ihr Unternehmen zu ziehen. Rufen Sie mich gerne an, um mehr zu erfahren.

Stefan Rohner
Zögern Sie nicht!
Rufen Sie mich für eine erste Einschätzung Ihrer Situation an Tel. 044 212 34 55 oder senden Sie ihr Anliegen mit dieses Formular.