Seite drucken

Mediation bei Familienstreitigkeiten

Für viele Menschen ist die Familie ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Umso stärker wird das Unbehagen, wenn es zu Streitigkeiten zwischen Familienmitgliedern kommt. Gerade bei Fragen der Erbschaft kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Geschwistern oder Elternteilen und Kindern. Auch beim Aufarbeiten von früheren Konflikten kochen schnell die Emotionen hoch. Eine Konfliktberatung hilft dabei, solche Probleme zu erkennen sowie zu lösen und kann zum Beispiel einen Ansatz bieten, um vermeintliche oder tatsächliche Vernachlässigung oder Bevorzugung durch Elternteile und Kinder zu bewältigen. Dabei setzt die Mediation auf verschiedene Ansätze.

Elemente der Mediation

Der wichtigste Schritt bei der Lösung von Konflikten ist das erste gemeinsame Treffen mit dem Mediator. Dabei signalisieren alle Beteiligten, dass sie bereit für ein Gespräch sowie für eine Lösung der Probleme sind. Denn nur gemeinsam können die Konflikte bereinigt werden. Folgende Ansätze verfolgt die Mediation unter anderem:

  • Selbsthilfe stärken: Der Mediator gibt zwar immer wieder Denkansätze, fungiert jedoch in der Regel tatsächlich als eine Art Moderator. Er lenkt die Gespräche und sorgt dafür, dass ein ruhiger und sachlicher Ton verwendet wird. Das Erkennen der Probleme und das Lösen der Konflikte ist jedoch die Aufgabe aller Beteiligten.
  • Pflege der Beziehungen: Ein häufiges Problem der Familienkonfliktlösung ist darin begründet, dass sich Eltern oder Kinder vernachlässigt fühlen. Aus diesem Grund liegt ein möglicher Ansatz darin, dass die Beziehungen zu den Familienmitgliedern auf verschiedene Weise gepflegt werden sollte. Das kann zum Beispiel regelmässige Besuche oder Telefonanrufe beinhalten.
  • Kommunikation verbessern: Wie in jeder zwischenmenschlichen Beziehung ist das häufigste Problem zwischen Familienmitgliedern mangelhafte Kommunikation. Hier setzt die Konfliktberatung bereits beim ersten Treffen an, indem sie eine Plattform bietet, die allen Beteiligten die Möglichkeit zur Darstellung ihrer Sicht gibt. Auch reicht es in der Regel schon aus, wenn der Mediator für ein ruhiges Gespräch sorgt, bei dem die Emotionen nicht Überhand nehmen.

Die Mediator ist nicht nur für akute Probleme sinnvoll, sondern kann auch zur Prävention dienen. So ist ein Mediator zum Beispiel enorm hilfreich, um bei Erbschaften zu vermitteln, bevor es überhaupt Konflikte gibt. Auch in vielen anderen Situationen können Probleme bereits im Keim erstickt werden.

Für wen eignet sich eine diesbezügliche Mediation?

Überall dort, wo Familienmitglieder ihre Probleme nicht selbst lösen können oder wollen, ist deine Mediation gefragt. Sie kann uneinsichtige Parteien an einen Tisch bringen und so Gespräche erneut entfachen. Wichtig dabei ist, dass die Betroffenen versuchen, sich auf Kompromisse einzulassen und nicht stur auf der eigenen Meinung beharren. Dann werden die Probleme in der Regel innerhalb kürzester Zeit gelöst und ein gemeinsames Miteinander ist wieder möglich. Schliesslich sollte die Familie ja zusammenhalten und nicht ständig Probleme miteinander haben.

Kontaktieren Sie mich jetzt für eine eine erste, unentgeltliche Einschätzung Ihrer Situation. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

Stefan Rohner
Zögern Sie nicht!
Rufen Sie mich für eine erste Einschätzung Ihrer Situation an Tel. 044 212 34 55 oder senden Sie ihr Anliegen mit dieses Formular.