Seite drucken

Liebesverhältnis am Arbeitsplatz - Der richtige Umgang durch das Unternehmen

Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz sind keine Seltenheit und immer wieder kommt es vor, dass sich Mitarbeiter verlieben und ein Leben lang miteinander zurechtkommen. Doch nicht immer geht eine solche Beziehung gut und Konflikte im Privatleben wirken sich nicht selten auch auf die Arbeit am Arbeitsplatz aus. In solchen Fällen liegt es oft in den Händen der Human Ressources Abteilung, mit diesen Problemen umzugehen – doch nicht selten zögert diese vor einer Intervention Viele HR-Verantwortliche sind mit solchen Situationen einfach überfordert und ignorieren diese oder werten sie als eine „private Angelegenheit" ab. Doch das ist nicht nur problematisch, sondern kann sich auch nachhaltig negativ auf das Unternehmen auswirken.

Betriebliche Fürsorgepflicht

Gerade Mitarbeiter im HR-Bereich sind dazu verpflichtet, die Probleme der Mitarbeiter ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass diese keine negativen Konsequenzen auf die betriebliche Arbeit erleiden. Wer also private Konflikte ignoriert, der riskiert einen Schaden am Unternehmen, der nachhaltiger Natur sein kann. So ist ihre Aufgabe nicht unbedingt, dafür zu sorgen, dass eine kränkelnde oder sogar gescheiterte Beziehung wieder repariert wird. Stattdessen liegt ihre Aufgabe darin, die Arbeit auf beruflicher Ebene zu ermöglichen.

Dies wird in der Regel zunächst mit einem Gespräch unter sechs Augen erledigt, bei denen der HR-Verantwortliche genau auf diesen Punkt hinweist. So muss sich das (ehemalige) Liebespaar genau überlegen, auf welche Art und Weise eine gemeinsame Arbeit noch möglich ist – und sei es nur auf einer strikten, professionellen Ebene. Sollte dies nicht machbar sein, so müssen entsprechende Konsequenzen daraus gezogen werden. In der Regel bedeutet dies, dass eine oder beide Personen in eine neue Abteilung versetzt werden. In kleineren Unternehmen, bei denen es keine entsprechenden Abteilungen gibt, kann sogar eine Entlassung einer oder beider Personen als letztes Mittel ausgesprochen werden. Oftmals reicht es jedoch, wenn den beiden streitenden Parteien klargemacht wird, dass ihre berufliche Karriere im Betrieb auf dem Spiel steht.

Professionelle Haltung einfordern

Natürlich muss eine Liebesbeziehung am Arbeitsplatz nicht zwangsläufig in Konflikten enden. Stattdessen es manchmal zum Fall, dass die beiden Liebenden sind so sehr voneinander angetan, dass sie dadurch das Arbeitsumfeld gegen sich aufbringen oder ihre eigene Arbeit nicht mehr richtig erledigen. Auch solche Situationen müssen vom HR-Personal sachlich, aber entschieden Ernst genommen und geregelt werden. Hier hilft es, wenn ebenfalls an die professionelle Ebene appelliert wird. Schliesslich haben Liebesbekundungen nichts am Arbeitsplatz verloren und können ausserhalb der Arbeitszeiten gelebt werden. Auch hier hilft meist eine Androhung arbeitsrechtlicher Konsequenzen weiter. Wenn das private Glück zweier Personen den betrieblichen Abläufen im Weg steht, so hilft hier nur eine klare Linie des Unternehmens.

Kontaktieren Sie mich jetzt für eine erste, unentgeltliche Einschätzung Ihrer Situation. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit!

Stefan Rohner
Zögern Sie nicht!
Rufen Sie mich für eine erste Einschätzung Ihrer Situation an Tel. 044 212 34 55 oder senden Sie ihr Anliegen mit dieses Formular.