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Mobbing am Arbeitsplatz - Konfliktberatung mit den Vorgesetzten

Aktuelle Statistiken zeigen, dass über 40 Prozent aller Mobbingfälle am Arbeitsplatz durch Vorgesetzte ausgelöst werden. Da Führungspersonen in einer besonderen Machtposition stehen, sind die psychischen Schäden, die so bei den Mobbingopfern entstehen können, besonders gross. Die Opfer fühlen sich ausgegrenzt und isoliert, was sich nicht nur auf ihre Produktivität am Arbeitsplatz, sondern auch langfristig auf ihre Psyche auswirkt. So verlassen sie oftmals selbst den Arbeitsplatz oder werden aufgrund der schwindenden Leistungen gekündigt. Doch wie genau können sich Arbeitnehmer gegen Mobbing durch Vorgesetzte schützen und welche Massnahmen sind als Abwehr sinnvoll?

Hilfreiche Abwehrstrategien gegen Mobbing

In vielen Fällen ist den Mobbern gar nicht bewusst, dass sie ihre Opfer unter Druck setzen und sie verletzen. Stattdessen sehen sie es nur als „Spass" an, bei dem alle Beteiligten etwas zu lachen haben. Es kann also bereits helfen, wenn das Mobbing direkt angesprochen wird. Dazu sollte immer eine dritte Person herbeigezogen werden, die als Vermittler fungiert. Diese unabhängige Vertrauensperson kann auch als Mediator tätig werden und zwischen den betroffenen Personen vermitteln. Weite praktische Abwehrmassnahmen sind:

  • Aufbau des Selbstwertgefühls: Wer selbstsicher auftritt und sich gegen Mobbing-Versuche wehrt, der kann verbale Angriffe bereits im Keim ersticken. Studien zeigen, dass Mobbing-Opfer bereits vorher ein schwaches Bild von sich selbst hatten und das Mobbing unterbewusst als „gerechtfertigt" betrachten. Wer Unsicherheiten überwindet und auf sich selbst achtet, der kann das Mobbing überwinden und für sich selbst eintreten.
  • Klärendes Gespräch suchen: Nicht jeder Vorgesetzte weiss, dass er seine Machtposition missbraucht, da die untergebenen Mitarbeiter aus Angst vor der Kündigung nicht gegen das Mobbing vorgehen wollen. Andere Mobber hingegen nutzen diese Macht bewusst aus. In beiden Fällen hilft es, wenn ein klärendes Gespräch gesucht wird – immer ruhig und sachlich.
  • Ansprechpartner finden: Grosse Unternehmen haben in der Human-Ressources-Abteilung Fachkräfte sitzen, die genau für diese Situationen ausgebildet sind. Sie dienen als Ansprechpartner für Mobbing-Opfer und können solche Situationen schnell bereinigen.
  • Rechtliche Massnahmen ergreifen: Nicht jedes Unternehmen bietet aber solche gezielten Massnahmen gegen Mobbing. Ist ein Vorgesetzter auch nach einem Gespräch weiterhin nicht einsichtig, so stellt der Gang zum Arbeitsgericht eine finale Massnahme dar. Hier hilft es, wenn vorab Beweise (Bilder, Telefonanrufe, Emails, Zeugenaussagen etc.) gesammelt werden, damit am Ende nicht Aussage gegen Aussage steht.

In manchen Fällen sind die Vorgesetzten schnell einsichtig und unterlassen das Mobbing. In anderen Fällen lässt sich das Problem leider nicht ganz beheben. Da Mobbing schnell negative Effekte wie Stress, Krankheiten oder den beruflichen Abstieg nach sich ziehen kann, ist es wichtig, dass sofort gegen Mobbing-Versuche vorgegangen wird. Im Idealfall wird Mobbing dank einer Aufklärungskampagne im Unternehmen bereits verhindert, bevor es entsteht. Sollte doch einmal ein solcher Fall eintreten, so stellt die Konfliktberatung mit Hilfe Dritter immer einen guten Schritt zur Klärung des Problems dar. Als erfahrener Experte berate ich Sie deshalb gerne zum Thema Mobbing durch Vorgesetzte und stehe Ihnen im Sinne einer professionellen Konfliktberatung bei. Kontaktieren Sie mich jetzt!

Stefan Rohner
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Rufen Sie mich für eine erste Einschätzung Ihrer Situation an Tel. 044 212 34 55 oder senden Sie ihr Anliegen mit dieses Formular.