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Konfliktberatung für Ehepaare in und um Zürich

Der alte Kinderreim «Verliebt, verlobt, verheiratet, geschieden...» ist heutzutage sehr nahe an der Realität, denn fast jede zweite Ehe endet aktuell in einer Scheidung. Die Gründe dafür sind vielfältig, lassen sich letztendlich jedoch in den meisten Fällen auf mangelnde Kommunikation, fehlende Unterstützung des Partners und Probleme bei der Intimität zurückführen.

Tatsächlich lassen sich Scheidungen durch eine entsprechende Prävention zu einem grossen Teil verhindern, wenn diese Massnahmen bekannt sind und auch umgesetzt werden. Grundsätzlich gilt, dass Streitereien und Probleme ein fester Bestandteil einer jeden Beziehung sind. Mit dem richtigen Hintergrundwissen ist allerdings ein besserer Umgang damit möglich.

Das Geheimnis einer glücklichen Ehe

Natürlich gibt es kein Patentrezept für Ehen, denn jeder Mensch ist anders und damit muss jede Beziehung individuell betrachtet werden. Es gibt jedoch ein paar Themengebiete, die verheirateten Menschen immer wieder in die Quere kommen und die zu Problemen oder gar zu einer Scheidung führen können. Diese Themen lassen sich oftmals klären oder abschwächen:

  • Das Reden miteinander muss geübt werden, denn nicht ohne Grund wird die Kommunikation oftmals auch als «Nervensystem der Ehe» bezeichnet.
  • Jeder Mensch geht anders mit Stress um und während einige zum Beispiel besonders ruhig werden und sich nicht mehr mitteilen, liegen bei anderen die Nerven sehr rasch blank. Hier ist ebenfalls Kommunikation wichtig im Sinne, dass sie verlangsamt wird und Gefühls- und Sachebene möglichst getrennt werden.
  • Nahezu alle Ehepaare haben Phasen, in denen die Intimität leidet und kleinere oder grössere Störungen eine zusätzliche Belastung mitbringen. Gerade beim Äussern von Wünschen im Sexualleben spielen Angst und Scham eine übergeordnete Rolle. Diese Probleme können jedoch nur gemeinsam gelöst werden, sodass auch hier ein gemeinsames Arbeiten an den Konflikten die Lösung bringen kann.
  • Obwohl Elternschaft auch eine Zeit des Glücks ist, bringen Kinder zusätzliche Belastungen in eine Beziehung. So müssen oftmals die persönlichen und partnerschaftlichen Wünsche und Bedürfnisse in den Hintergrund gestellt werden, was individuell an den eigenen Kraftreserven zehrt, zeitgleich jedoch auch die Beziehung selbst strapazieren kann. Zeit für sich selbst und für den Partner sind unabdingbar für Ausgewogenheit und Zufriedenheit.
  • Hilfreich ist auch, dass ein Paar sich immer wieder gegenseitig Wertschätzung im Alltag entgegenbringt. Das bedingt ständige Bemühungen um einen Umgang auf Augenhöhe.

Natürlich handelt es sich hierbei nur um einige wichtige Grundgedanken zu einem friedvollen Zusammenleben und es spielen einige weitere Faktoren mit, die eine Beziehung strapazieren, ja gefährden können: z.B. lange Arbeitszeiten abends und an Wochenenden, unausgewogene ausserberufliche Tätigkeiten, Ungleichgewicht im Berufsleben und bei der Kinderbetreuung.

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Als Fachmann für Konfliktberatung, Mediation und Coaching freue ich mich Sie persönlich kennen zu lernen.

Stefan Rohner
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