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Konfliktberatung in stark hierarchischen Institutionen

Mangelnde Kommunikation im Job ist einer der häufigsten Gründe für Unzufriedenheit und schwindende Produktivität der Mitarbeiter. Gerade in Institutionen wie Spitälern, Kliniken, oder der Verwaltung gibt es eine starke Hierarchie und nur selten werden die Entscheidungen der Führungsebene transparent gemacht. Stattdessen sehen sich die Mitarbeiter mit neuen Prozessen konfrontiert, die für sie mehr Arbeit bedeuten und nicht immer Sinn zu machen scheinen. Das führt zu Frustration und einer wachsenden Unzufriedenheit. Eine vom Management diktierte Neuerung ist nicht selten der Grund für Unruhen in der Belegschaft, was sich spürbar negativ auf die Leistungen auswirken. In solchen Situationen kann die Mediation weiterhelfen und zwischen den Mitarbeitern und der Führungsebene vermitteln.

Transparente Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg

In der Mediation fällt immer wieder auf, dass die Kluft zwischen Management und Mitarbeitern schnell wächst, sobald Unruhen auftreten. Die Führungsebene ist oft immer noch der Meinung, dass die Gründe für ihre Entscheidungen die in der Hierarchie weiter unten stehenden Mitarbeiter nicht wirklich informiert werden müssen, weil sie ja keine relevante Entscheidungsträger sind. Die Mitarbeiter hingegen möchten wissen, warum gehäufte Neustrukturierungen notwendig sind, die oftmals vorher gut laufende Prozesse umwerfen. Wird das Führungspersonal auf diese Neuerungen angesprochen, so treten häufig Widerstände auf, die eigentlich unnötig sind und die Situation sogar noch verschärfen. Denn obwohl sinnvoll, ist es gerade für langjährige Mitarbeiter nicht immer möglich, die sachliche von der emotionalen Ebene zu trennen, was beunruhigend ist, da sie sich stark mit dem Unternehmen identifizieren.

Ist eine Mediation notwendig, so werden in der Regel die wichtigsten Ansprechpersonen aus dem Management angesprochen. Sie setzen sich dann mit den Konfliktparteien an einen runden Tisch. Letztendlich ist davon auszugehen, dass die neuen Strukturen tatsächlich einen Sinn haben und zum Beispiel zur Steigerung der Effizienz des Betriebs dienen oder aus finanzieller Sicht Vorteile mit sich bringen. Wird den Mitarbeitern ruhig und sachlich erklärt, was hinter den Neuerungen steckt, so verstehen sie das in der Regel und nehmen die Änderungen auch an.

Frühzeitig die Belegschaft informieren

Damit eine Mediation gar nicht notwendig wird, empfiehlt es sich , dass die Kommunikation präventiv transparenter stattfindet. Ein Unternehmen, dass Entscheidungsprozesse offenlegt und der Belegschaft zumindest grundlegende Gründe für neue Strukturen bietet, wird mit weniger Unmut und Unruhen konfrontiert als ein Unternehmen, das Änderungen nur von oben diktiert.

Kontaktieren Sie mich gerne für eine erste, unentgeltliche Einschätzung Ihrer Situation. Ich beantworte Ihnen all Ihre Fragen und freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

Stefan Rohner
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