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Konfliktberatung und Prävention von Gewalt im Haushalt

Häusliche Gewalt ist ein breites Feld und beinhaltet sowohl die körperliche und seelische als auch die sexuelle, emotionale und ökonomische Gewalt. Auch, wenn häusliche Gewalt oftmals von Männern ausgeübt wird, kann sie jeden betreffen: Männer, Frauen und Kinder müssen mit diesen Konflikten zurechtkommen und versuchen, Lösungen zu finden. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt häusliche Gewalt als eine private Angelegenheit, jedoch hat sich diese Ansicht in den letzten Jahren geändert – schliesslich hat jede Person ein Recht auf Schutz, auch im privaten Raum. Doch wie genau sieht eigentlich eine Konfliktberatung sowie die Prävention in diesem Zusammenhang aus?

Gründe erkennen und Gewalt verhindern

Die Gründe für Gewalt im Haushalt sind vielfältig und liegen zum Beispiel in einem Gefühl von Minderwertigkeit beim Gewaltausübenden. Aber auch Stress im privaten oder beruflichen Umfeld sowie der falsche Umgang damit sind oft Auslöser von Gewalt. Damit Gewalt im Haushalt unterbunden werden kann, muss sie zuvor erkannt werden. Die betroffenen Personen schweigen meist selbst, da sie Angst vor möglichen Konsequenzen haben oder sich in eine Scheinwelt flüchten („Mein Partner meint es nicht böse"). Leider kann die Gewalt deshalb häufig nur durch Zwang unterbrochen werden. Polizei, Beratungsstellen, Therapeuten oder Ärzte sind erste Anlaufstellen. Bevor diese aktiv werden können, muss das Opfer die Gewalt zunächst einmal öffentlich machen.

Eine gewisse Prävention kann dann stattfinden, stattfinden, wenn Opfer sehr rasch nach dem ersten Vorfall etwas unternehmen. Nur durch eine solche Intervention kann das gewalttätige Verhalten beeinflusst und die von der Gewalt betroffenen Personen geschützt werden. In der Konfliktberatung gibt es verschiedene Modelle, die entweder die betroffenen Personen einzeln oder gemeinsam auf neue Wege im Umgang mit Gewalt hinweisen. Oftmals müssen die gewaltausübenden Personen selbst einen neuen Zugang zu sich selbst finden, bevor sie mit den gewaltbetroffenen Personen zusammen an neuen Lösungen arbeiten können.

Kulturelle Sensibilisierung

Ein häufiges Problem ist der Unglaube: Ein Mensch, der zum Beispiel in der Ehe Gewalt ausübt, muss ausserhalb seiner eigenen vier Wände kein brutaler oder gewalttätiger Mensch sein. So wirken die gewaltausübenden Personen meist ruhig und normal, weshalb einer Anzeige kein Glauben geschenkt wird. Hier hilft nur eine umfassende Sensibilisierung von Polizisten und Ärzten. Auch hier kann die Konfliktberatung präventive Massnahmen vermitteln und dabei helfen, im beruflichen Alltag die Zeichen von häuslicher Gewalt zu erkennen.

Wenn Sie von häuslicher Gewalt betroffen sind, kontaktieren Sie mich jetzt für eine erste. unentgeltliche Einschätzung Ihrer Situation. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

Stefan Rohner
Zögern Sie nicht!
Rufen Sie mich für eine erste Einschätzung Ihrer Situation an Tel. 044 212 34 55 oder senden Sie ihr Anliegen mit dieses Formular.