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Wenn digitale Transformation auf die Geschäftsführung trifft

Der digitale Wandel in der Geschäftswelt findet nicht erst seit wenigen Jahren statt, sondern hat bereits mit der Verbreitung von Computern und spätestens mit der digitalen Revolution durch das Internet stattgefunden. Trotzdem müssen sich auch moderne Unternehmen immer wieder an die Zeichen der Zeit anpassen und auf neumodische Technologien umsteigen. Gerade die Arbeit mit Tablets und Smartphones scheint jedoch für viele Geschäftsführer noch Neuland zu sein – zumindest, wenn es nach der Meinung der Mitarbeiter geht. Doch woran liegt es eigentlich, dass viele Manager von Unternehmen anscheinend der Zeit hinterherhinken?

Kultureller Wandel durch digitale Technologien

Es gibt grosse Änderungen in der Arbeitswelt und obwohl er viele positive Aspekte mit sich bringt, gibt es doch auch einige Punkte, die dazu führen, dass viele Unternehmensführer zunächst skeptisch sind. Das beginnt natürlich bereits bei der Finanzierung einer solchen Umstellung, aber auch kulturelle Aspekte spielen eine grosse Rolle. Dazu gehören unter anderem:

  • Vernichtung von Geschäftsmodellen: Gerade im Bereich «Shopping», aber auch in vielen anderen Feldern, hat der digitale Boom dafür gesorgt, dass einige Geschäfte und Unternehmen einfach nicht mehr relevant sind. Vertreter, die von Haus zu Haus gehen, können mit der einfachen Nutzung des Internets nicht mithalten. So müssen sich viele Geschäftsführer irgendwann eingestehen, dass sie ihr Unternehmensmodell komplett verändern müssen.
  • Automatisierung von Arbeit: Ein weiterer Grund, warum die Geschäftsführung oftmals etwas hinterherhinkt, liegt darin, dass sie die Arbeitskräfte halten möchte. Eine produzierende Firma brauchte früher viele hundert Fachkräfte, kann heutzutage dieselbe Arbeit jedoch mit einem Dutzend an Angestellten verrichten. Gerade Traditionsunternehmen haben damit häufig ein Problem.
  • Verarbeitung von Informationen: Selbst, wenn die Technologie vorhanden ist, bedeutet das noch nicht, dass auch klar ist, wie sie eingesetzt werden kann. Oft müssen Unternehmen erst Planungsphasen und Pilotprojekte durchlaufen, bevor sie sich auf neue digitale Medien verlassen. Das benötigt Zeit und Geld, weshalb viele Unternehmen anscheinend dem Trend hinterherlaufen.
  • Veränderungen akzeptieren: Auch Geschäftsführer sind nur Menschen und gerade ältere Generationen haben ein grosses Problem damit, die Veränderungen zu akzeptieren. Kleinere Betriebe möchten aus Tradition nicht auf eine Nutzung der digitalen Medien umstellen. In vielen Fällen ist die Angst vor der Technik und ihrer Folgen so gross, dass es den Betriebsfluss tatsächlich lähmen kann.

Es gibt also einige Punkte, die erklären, warum ein Unternehmen anscheinend nicht den digitalen Wandel durchmacht, den es zumindest bezüglich der vorhandenen Technologien erleben könnte und sollte.

Der Faktor Mensch

Wie schon angedeutet, ist die menschliche Furcht vor grossen Veränderungen ebenfalls ein wichtiger Faktor. Meist wird vergessen, wie tief die Kultur eines Landes oder einer Region in einem Unternehmen verankert ist und wie stark diese von einer digitalen Transformation beeinflusst werden würde. Selbst kleine Änderungen sorgen bereits für Missmut bei den Mitarbeitern, während grosse Veränderungen auch entsprechend grosse Probleme mit sich bringen. Letztendlich hilft einem Unternehmen also nur eine vorsichtige, aber gezielte Herangehensweise an dieses Thema. Mit meiner Unterstützung als professioneller Konfliktberater können Sie Konflikte präventiv verhindern und die Transformation für alle Beteiligten dadurch so angenehm wie möglich gestalten.

Kontaktieren Sie mich jetzt für eine erste, unentgeltliche Einschätzung Ihrer Situation. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

Stefan Rohner
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